SV Schwarzhofen e.V

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   Vereinschronik SV Schwarzhofen Heimatfest 2010 / Festakt

                          80 Jahre SV Schwarzhofen                   

 

 

 
 

 

 

Stand: 13.06.2012

 

Anfänge (überliefert von Helmut Hausladen)

 

A) Gründung 1930

Die Anfänge des Sports reichen in Schwarzhofen bis in das Jahr 1925 zurück. Die damalige Jugend „frönte“ dem Fußball-, Faustball- und Turnsport.

Der „Funke“ entfachte sich zum „Feuer“, und so wurde 1930 im Gasthaus Gillitzer der „TV Schwarzhofen“ aus der Taufe gehoben. Entlang der Schwarzach wurde ein Sportplatz angelegt in Eigenleistung mit Hand- und Spanndiensten.

Ende der 30-er Jahre erloschen auch in Schwarzhofen die sportlichen Aktivitäten – ausgelöst durch die politischen Verhältnisse – und der Spielbetrieb ruhte bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges im Jahr 1945.

 

B) Erste Wiedergründung 1945

Noch 1945 erfolgte im Brauereigasthof Bruckmayer die Wiedergründung des Vereins, er erfuhr dabei auch eine Namensänderung und hieß fortan „SV Schwarzhofen“ (wie heute noch). Die Wahl des Vorsitzenden war – durch die politischen Umstände bedingt ein „Kuriosum“: Der ehemalige KZ- Häftling „Marian“ wurde gewählt – er hatte die Unterstützung der amerikanischen Militärverwaltung. Erst im Jahr  1947 wurde ein echter Schwarzhofener Vorsitzender: Josef Hausladen. Der Sportplatz an der Schwarzach wurde  wieder hergerichtet, mit dem Verein ging es aufwärts, die Fußballer zählten zu den besten der damaligen B- Klasse Bayerwald. Doch die Aufrechterhaltung des Spielbetriebes war mit Schwierigkeiten verbunden, denn viele der damaligen Akteure waren Heimatvertriebene und spielten oft nur gegen „Naturalien“. Als das ehemalige RAD- Lager aufgelöst wurde, zogen viel gute Fußballer fort.

1949 wechselten Vorsitz und Vereinslokal: Man zog in den Brauereigasthof Bollinger um. 1950 schaffte die Mannschaft den Aufstieg in die damals „hohe“ A- Klasse Bayerwald. Dieser sportliche Aufstieg leitete zugleich den Niedergang des Vereins ein, denn er war mit weiten Fahrten verbunden bis Lam, Kötzting usw., welche die finanzielle Leistungskraft des Vereins überstiegen. 1950 kam das Ende, die Tornetze wurden gepfändet, man war mit Beitragszahlungen an den Bayerischen Fußballverband im Rückstand. und musste den Spielbetrieb einstellen. 1951 sind in einem „russischen“! Kassenbuch die letzten Eintragungen erfolgt.

Über zehn Jahre ruhte nun das Vereinsgeschehen, die verbliebenen Akteure wanderten zu Vereinen der Umgebung ab.

 

C) Zweite Wiedergründung 1962

 

1961 entschlossen sich einige junge Burschen, den Spielbetrieb wieder aufzunehmen. Am 6. Januar 1962 wurde der Verein im Gasthaus Bollinger wieder gegründet, 43 Teilnehmer waren zugegen und schlossen sich dem Verein an. Zahnarzt Fritz Kaser stand als erster Vorstand an der Spitze. Der Verein begann bald aufzublühen; 1964 wurde eine Jugendmannschaft gegründet, 1966 eine Reserve- und Schülermannschaft. Der Sportplatz wurde umverlegt entlang der Kreisstraße. Die 1. Mannschaft spielte bis 1968 in der C- Klasse und stieg dann nach Entscheidungsspielen in die B- Klasse Ost auf. Schon im gleichen Jahr schaffte man sich die  erste Flutlichtanlage unter allen Sportvereinen im damaligen Landkreis Neunburg an.

Schon in der Zeit war man bestrebt, der Jugend – auch der weiblichen - neben Fußball auch andere Sportarten anzubieten. 1969 wurde eine Tischtennisabteilung gegründet, die drei Jahre lang an Punktspielen teilnahm. 1974 wurde eine Damen-  Fußballmannschaft aufgestellt, die auch drei Jahre lang am Punktspielbetrieb teilnahm. Die 1970 gegründete Gymnastikabteilung hat bis heute Bestand, kann ihr 40-jähriges Jubiläum feiern und ist weiterhin sehr aktiv. Viele Kinder, Jugendliche und Frauen (teilweise auch aus anderen Orten) sind hier aktiv.

Auch eine Ski- Abteilung bestand einige Jahre. Wegen der Präsenz eigener „Fach“- Vereine in der Umgebung, milder Winter und anderer Probleme „schliefen“ die Aktivitäten wieder ein.

Die Fußballer der 1. Mannschaft hielten in der B-Klasse Ost und später Mitte gut mit und wurden deshalb 1977, als im Kreis Amberg/Schwandorf/Cham eine zweite A- Klasse eingerichtet wurde, in die A- Klasse Ost eingereiht. 1983 holte man sich dort sogar den Meistertitel und stieg erstmals in die Bezirksliga Oberpfalz auf (die damals wirklich noch die höchste Liga im Bezirk war).

Die 2. Herrenmannschaft feierte in den 70er- Jahren ebenfalls große Erfolge, holte von 1970 – 76 in ihrer Spielgruppe den Meistertitel und wurde dreimal sogar Bayerwaldmeister.

Diese Erfolge brachten es mit sich, dass man großen Zulauf verbuchen konnte, deshalb wurde 1976 ein dritte Herrenmannschaft gegründet, was damals ein Novum war, sie konnte über drei Jahrzehnte am Punktspielbetrieb teilnehmen.

Auch eine AH- Mannschaft wurde ins Leben gerufen, die in Freundschaftsspielen  mit anderen Vereinen bis heute ihre Kräfte misst.

Alle diese Erfolge wären nicht möglich gewesen, wenn nicht seit der Wiedergründung die Jugendarbeit forciert worden wäre. Viele Sportkameraden stellten sich dafür zur Verfügung und opferten dafür viel Freizeit (auch heute noch). Es stellten sich auch bald Erfolge ein: So wurde die A- Jugend 1972 und 1976 Meister ihrer Gruppe und spielte 1976/77 in der Kreisliga (diese Mannschaft rückte einige Jahre später fast geschlossen zu den Herren auf und schaffte eben 1983 die Meisterschaft in der A- Klasse und den ersten Aufstieg in die Bezirksliga). Auch die C- Jugend spielte einige Jahre in der starken Kreisliga gegen renommierte Vereine wie FC Amberg, ASV Cham, FC Schwandorf usw. Ein großer Erfolg gelang ihr 1977, als man beim Finale der Spiele um den Kreisjugendring- Pokal erster Sieger wurde.

Der Verein war auch stets bemüht, die erforderlichen Schiedsrichter zu stellen, viele Jahre waren – oder sind -  z.B. Helmut Hausladen, Richard Weigl, Hans Dammer, Max Ebneth, Richard Spitzhirn, Jürgen Fleischmann u.a. im Einsatz; der Verein bräuchte aber auch hier Nachwuchs!

Die Vielzahl der Mannschaften brachte es mit sich, dass das Spielfeld an der Schwarzach einfach nicht mehr ausreichte für den Trainings- und Spielbetrieb. Im Jahr 1969 begann der Markt Schwarzhofen mit dem Bau eines neuen Spielfeldes als Schulsportplatz für den neuen großen Schulverband Schwarzhofen. Nach umfangreichen Erdbewegungen und Arbeiten konnte er im Mai 1970 eingeweiht werden – der Verein konnte ihn mit nützen. Doch damit war noch nicht Schluss. Der seit 1970 mit der Vereinsführung betraute Helmut Hausladen trieb mit seinem Stellvertreter Albert Gruber das Projekt „vereinseigenes Sportheim“ voran. Im Herbst  1972 erfolgte der Spatenstich, nach über 3000 freiwilligen Arbeitsstunden konnte es im Juli 1974 eingeweiht werden, auch dank der Unterstützung durch den Markt, den Altlandkreis Neunburg und die BLSV- Sektion Neunburg. Dabei war man sehr stolz auf die erste überdachte Tribüne im weiten Umkreis.

Auf dem alten Sportplatz an der Schwarzach wurde 1980 die Flutlichtanlage mit hohen Kosten (ca 20000 Mark) modernisiert.

 

D) „Neuere“ Geschichte

 

Die Aufwärtsentwicklung hielt an, die Zahl der Mitglieder, Spieler und Mannschaften nahm zu, eine neue Damen- Mannschaft und eine D- Jugend kamen hinzu, baldauch eine E- Jugend und  später eine F- Jugend, zeitweise auch eine Mädchen-Mannschaft und ein B- Senioren-Team

Der Aufstieg der 1. Elf in die Bezirksliga 1983 erforderte „Ausbesserungsarbeiten“ am Schulsportplatz, das Sportheim wurde zu klein, vor allem das jetzt eingesetzte Schiedsrichtergespann war sehr beengt untergebracht.. Seitdem liefen intensive Bemühungen des Vereins und des Marktes, Sportplatz und –heim zu erweitern bzw. neu zu bauen. 1987/88 wurden Pläne zur Erweiterung der Sportanlage vorgelegt. Da man aber  mit den Grundstückseigentümern nicht handelseinig wurde, wurden diese Pläne ad acta gelegt.  Man bemühte sich nun in eine andere Richtung. Zunächst wurde das Gelände bei Klosterhäuser ins Auge gefasst, doch lehnte die Schulabteilung der Regierung den Standort wegen der großen Entfernung und aus Gründen der Sicherheit für die Schulkinder ab, auch die Untere Naturschutzbehörde meldete Bedenken an.

Später erfolgte dann ein Grundstückstausch zwischen dem Markt und der Kirchenverwaltung, und es kam zum Erwerb der Grundstücke „Am Kaplanacker“ sowie eines benachbarten Wiesengrundstücks. 1991 (die 1. Elf war gerade nach acht Jahren aus der Bezirksliga abgestiegen) wurde die Planung für zwei Sportplätze und ein Sportheim in Auftrag gegeben (Dank an Ingenieurbüro Weiß, Architekt Weiß, VG Neunburg - Scheitinger). Dabei zeigte sich, dass größerer Geländebedarf bestand, der Markt Schwarzhofen musste noch weitere Grundstücke erwerben. Die Planung war von Anfang an so angelegt, dass die Anlage sowohl von der Schule als auch vom Verein genutzt werden kann – beim Sportheim sind beide jetzt zur Hälfte Besitzer.

Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Verein wird in Schwarzhofen schon lange praktiziert – Fachlehrer Ludwig Beslmeisl und A. Mandl in „Doppelfunktion“ harmonierten bestens und kamen mit Schulmannschaften – fast lauter Vereinsspieler – bei Schulsportwettbewerben öfters bis ins Bezirksfinale! Auch in jüngster Zeit unterstützt der Verein die Schule sehr z.B. beim Gesundheits- und Bewegungstag oder bei der Vorbereitung und Durchführung des „Bafana“- Grundschulcups, wo man einen hervorragenden dritten Platz belegte.

Der Spatenstich für den Sportplatzbau erfolgte dann endlich im November 1991, für das Sportheim im Mai 1995 durch die damaligen Führungskräfte, 1. Bürgermeister Helmut Hausladen und SV- Vorsitzender A. Mandl. Bauträger für beide Maßnahmen war der SV Schwarzhofen, tatkräftig und finanziell unterstützt durch den Markt (der drei Jahre lang dem Verein  Zuschüsse für den Sportheimbau gewährte)  sowie den Bayerischen Landessportverband, der eben dem Verein Zuschüsse und Darlehen gab.

Seit 1992 kam damit auf den Verein neben der finanziellen Belastung (er hatte seine ganzen beträchtlichen Rücklagen investiert) eine Unmenge Arbeit zu: Begrünung der Randstreifen und Böschung, Bau eines Zauns, Ballfangs, einer Zuschauertribüne, Aufstellen eines ausgedienten Bundeswehr-Feldhauses als „Heimprovisorium“ (es ist bis heute unersetzlich!) und schließlich Bau des neuen Sportheimes. Fast an jedem Wochenende – vor allem in der Sommerzeit – waren viele freiwillige Helfer im Einsatz, Tausende von Arbeitsstunden wurden abgeleistet. Bis auf „Spezialarbeiten“ wie Heizung, Dachstuhl, Estrich, Putz usw. wurden fast alle Arbeiten selbst ausgeführt. Im Oktober 1995 konnte man nach alter Sitte das Richtfest feiern, danach deckte man das Dach ein. Auch in den folgenden Jahren wurde fleißig gearbeitet, vor allem innen.

Im Juli 1998 feierte man zusammen mit dem Markt ein großes Fest zur Einweihung des Sportgeländes, Festleiter waren der 1. Vorsitzende A. Mandl für den Verein und Marktrat Andreas Immervoll jun. für den Markt, als Schirmherr fungierte 1. Bürgermeister Maximilian Beer und als Ehrenschirmherr dessen Vorgänger Helmut Hausladen. Mit dem Wiederaufstieg in die Bezirksliga hatte sich die 1. Mannschaft das schönste Geschenk selbst bereitet, zudem holte die 2. Elf ebenfalls den Meistertitel.

Seitdem steht das Sportheim für Verein und Schule zur Verfügung, damit hat für die Spieler das Pendeln zwischen dem alten Sportheim, wo sich die Spieler weiterhin umziehen mussten, und dem neuen Sportplatz, auf dem seit 1995 regelmäßig gespielt wurde, endlich ein Ende (das erste Punktspiel dort im August 1994 ausgetragen – 0:4 gegen den FC Rötz, man kehrte kurzeitig auf den „alten Platz“  zurück).

Mit dieser neuen Sportanlage ging ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung, für die rund 700 Mitglieder und die (damals noch) 230 Schüler gibt es optimale Bedingungen für die sportbegeisterte Jugend.

Das alte Sportheim diente einige Jahre als Jugendzentrum, bevor es für einen Hausneubau abgerissen wurde.

Doch fehlte noch immer ein neuer Schulsportplatz in Schulnähe – er war seit 1991 mit geplant. Nach vielen Bemühungen und Verhandlungen (Dank vor allem an Markt und Ingenieur Alfred Weiß) ergab sich eine Lösung, zumal der bisherige Platz nicht mehr zur Verfügung stand. Im September 1999 erfolgte der Spatenstich für das „Rasenkleinspielfeld“ als Schulsportplatz neben dem Sportheim; der Verein nutzt ihn seither als Trainingsplatz und übernahm auch nach Abschluss einer Vereinbarung mit dem Markt die Pflege dafür. Im Rahmen des großartigen Heimatfestes 2000 wurde er eingeweiht.

 

E) „Sonstiges“ – „jüngere Geschichte“

 

Die Tätigkeit des Sportvereins „erschöpft“ sich aber nicht mit Fußball, sondern es herrscht auch sonst reges Leben, man ist vielseitig aktiv und bestreitet so den Großteil der Jugendarbeit in  der Marktgemeinde. Die Gymnastikabteilung bietet für Kinder, Jugendliche und Frauen regelmäßig Übungsstunden in der Turnhalle an (Dank an Übungsleiterinnen und Markt für die kostenlose Überlassung der Halle), auch Aerobic-Kurse wurden angeboten (Dank an Martina).

Ein schönes und das Image des Vereins förderndes  „Produkt“ der Damen- Gymnastik waren die „SV Dancing Girls“, die 1990 von Martina Richthammer als Tanzgruppe für Bälle ins Leben gerufen wurden. 1995 übernahm Sonja Meier (jetzt Hügel)  die Truppe und hatte mit ihr zahlreiche Auftritte auch außerhalb. Leider erfolgte beim Heimatfest 2000 der „LAST DANCE“.

Die Lücke wurde einige Jahre später geschlossen, als Sonja Hügel etliche junge Damen zu einer neuen Tanzgruppe, den „Sisters“, formierte, die seither bei den SV- Bällen, bei den Marktfesten  und anderswo auftraten – seit einiger Zeit führt Katrin Weiß die Regie, hat aber leider mit „Abgängen“ zu kämpfen. Auch für den Nachwuchs bei den Tänzerinnen ist gesorgt, denn Sonja Hügel hat die Mädchen (jetzt jüngere Damen) zu einer neuen Tanzgruppe formiert, den „Black Angels“, die ebenfalls schon Auftritte bei Bällen oder anderen Festen hatte.

Auch die Sparte Badminton war viele Jahre sehr aktiv und bot Trainingsmöglichkeiten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene .Ein Höhepunkt war viele Jahre lang das Weihnachtsturnier. Leider sind die Aktivitäten in letzter Zeit deutlich „abgeflaut“.

Für den Verein wichtig war natürlich auch die weitere „Außenwirkung und Repräsentanz“ des Vereins, so wurde z. B. bereits Mitte der 80er-Jahre ein eigenes Vereiszelt angeschafft, später sogar noch ein zweites; man verlieh diese über Jahre hinweg sogar an andere Vereine und konnte gute Einnahmen für den Verein erzielen.

Schon 1994 wurde der erste Vereinsbus angeschafft (über Sponsoren) für die Beförderung von Spielern (vor allem der Jugend); mittlerweile läuft das zweite Fahrzeug und müsste dringend bald ersetzt werden.    

Weithin bekannt  sind die Veranstaltungen des Vereins, die zur Bestreitung des Vereinsetats und damit zum „Überleben“ unabdingbar sind. Sportlerball und Rosenmontagsball genießen mittlerweile „Kultstatus“, erfreuen sich ungebrochenen Zuspruchs und sind „volle“ Erfolge. Auch Kleinfeldturniere zogen Jahre lang viele Teilnehmer an, die Christbaumversteigerung ist nicht mehr wegzudenken und bringt sehr gute Ergebnisse (Dank an Ehrenmitglied Dr. Felix Brych).

2001 veranstaltete man erstmals das „Open-Air- Festival“ „Rock an der Schwarzach“, das im Laufe der nächsten Jahre „Kult- Status“ errang und weit über tausend Besucher anlockte. Auch Rock-Nächte in der Stadthalle Neunburg organisierte man mit Erfolg – bis diese gesperrt und abgerissen wurde. Im Vorjahr wagte man sich – ebenfalls erfolgreich - auch an die Mitarbeit am Neunburger Altstadtfest und heuer auch bei der „Schwarzachtal-Messe“. Beides bescherte dem Verein erfreuliche Einnahmen, sodass man derzeit – nach Abarbeitung von „Altlasten“ – finanziell gut aufgestellt ist.

All diese Veranstaltungen sind nur möglich, weil immer wieder fleißige Helfer am Werk sind, unendlich viel Zeit opfern und die großen Mühen auf sich nehmen (bei einem Ball: Nacht ohne Schlaf – Stress…). Ihnen allen gebührt große Anerkennung. Ein großer „Hoffnungsschimmer“ für die Zukunft  ist die Tatsache, dass in letzter Zeit viele junge Leute sich mit einbringen und eifrig mitarbeiten z.B. bei den Bällen, bei den „Rock-Parties“ beim Sportheim oder in der Turnhalle (die Zeit der „Oldies“ wird irgendwann ablaufen).

Auch ein aktiver Förderverein bringt sich sehr positiv ein, treibt die Bandenwerbung voran und findet immer wieder Sponsoren für den Verein oder die Jugend- Abteilung (Beispiele: Häuschen am Trainingsplatz, Sportausrüstung für Jugend- Mannschaften usw.), hilft damit dem Hauptverein sehr.

Ein absoluter Höhepunkt – und größter sportlicher Erfolg der Vereinsgeschichte - war 2004 der Aufstieg der 1. Mannschaft in die Bezirksoberliga – der „gebührend“ gefeiert wurde mit „Balkon am Rathaus“ usw), wo man zunächst „gut mitmischte“, doch dann nach einem überraschenden Trainerwechsel auf Rang 7 landete. In der Folgesaison waren die Anforderungen letztlich zu groß (auch finanziell beanspruchte das den Verein zu sehr), sodass man 2006 wieder in die Bezirksliga abstieg, in der man heuer noch spielt.

2005 feierte man ein großes Gründungsfest zum 75-jährigen Jubiläum, das aber leider von der Resonanz her nicht immer befriedigen konnte. Sportliches „Highlight“ war das Gastspiel des Zweitliga- Spitzenclubs Greuther Fürth (mit dem früheren SV- Spieler Wolfgang Gräf als Vizepräsidenten); man unterlag nach großem Kampf nur denkbar knapp mit 0:2.

Die Damen- Fußballmannschaft erlebte einen sportlichen Höhenflug, der nach der Meisterschaft in der Bezirksoberliga bis in die Landesliga Süd führte, was ebenfalls gebührend gefeiert wurde. Doch überforderten die weiten Fahrten und personelle Probleme am Ende die Mannschaft. Nach dem Abstieg führten persönliche Probleme bei den Spielerinnen (Arbeit, Studium usw.) dazu, dass sich das Damen- Team auflösen musste.

Im Jahr 2007 betrat man „vollkommen neues Terrain“, als man eine Basketball- Abteilung aus der Taufe hob.  Die jungen Leute hatten schon Jahre   lang „privat“ in der Turnhalle gespielt und  wollten  nun endlich auch am Punktspielbetrieb teilnehmen, nachdem sich etliche Spieler auch von auswärts angeschlossen hatten. Die Vorstandschaft stimmte zu, und die jungen Leute starteten einen „Höhenflug“, schafften zwei Aufstiege hintereinander, locken bei ihren Heimspielen zahlreiche Zuschauer in die Turnhalle, gaben auch dem Nachwuchs eine Zukunftschance bei einer U 20, banden sich sehr gut ein in den Betrieb bei Veranstaltungen integriert und sind ein Teil  der SV- Familie geworden.Großer  Wert wird beim SV Schwarzhofen  traditionell auf die Jugendarbeit gelegt, denn die Förderung des  eigenen Nachwuchses sichert schließlich die eigene  Zukunft, und dafür darf einem Verein im eigenen Interesse nichts zu lieb und teuer sein. Unter dieser Maxime handelt seit vielen Jahren eben auch der der SV Schwarzhofen und investiert unendlich viel in seine Nachwuchs- Gruppierungen. Besonders „augenfällig“ und öffentlichkeitswirksam wurde dies in den letzten Jahren „natürlich“ beim eigenen Fußball- Nachwuchs, denn die Jugendmannschaften holten reihenweise Meistertitel in ihren Spielgruppen. Besonders erfolgreich geschah dies im Juni 2009, als gleich vier  Jugend- Teams  (F-, E-, D- du A- Junioren) Meistertitel holten und in der Folgesaison  die drei „ältesten“  Jugendmannschaften (A-, B- und C- Jugend) in der höchsten Spielklasse des Bezirks Oberpfalz vertreten waren.

Gerade diese Entwicklung stimmt  den Verein optimistisch für die Zukunft, denn speziell heuer spielen in den Herrenmannschaften  in dieser Saison mehr eigene Jugendspieler als je zuvor (auch „Rückkehrer“). Nur so kann der Sprung in die Zukunft auf Dauer gelingen!

 

Es bleibt der Wunsch und die Hoffnung, dass auch weiterhin alle Mitglieder (auch die „nicht so aktiven“ – denn auch sie braucht der Verein in möglichst großer Zahl) dem Verein die Treue halten und dass es immer  wieder neue – vor allem jüngere Leute – gibt, die Verantwortung – und damit auch Mühen – auf sich nehmen, damit es im Verein weiter gehen kann – auch in der Zukunft.

Hier muss ein ernstes Wort an alle gerichtet werden an alle, denen der Verein wirklich am Herzen legt, dass man sich nicht beim ersten „Gegenwind“ oder bei persönlichen Aversionen  gleich zurückzieht, sondern das Wohl des Vereins in den Vordergrund stellt. Man muss nicht unbedingt der beste Freund des Mitarbeiters in der Vorstandschaft sein, sondern sich persönlich respektieren, die Zusammenarbeit im Interesse des Vereins müsste wichtiger sein als persönliche Interessen  oder Animositäten!

 

Gerade  in diesem Sinne wünschen wir unserem SV Schwarzhofen alles Gute auch für die nächsten Jahre !!!  

 

 

 

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